Schnupperklettern 2016

Erlebnisbericht von Tabea Thote, 10 Jahre

Als ich am Sonnabend, dem 27. August 2016 morgens aufwachte, freute ich mich schon sehr auf den Tag und war total gespannt. Denn schließlich gingen wir  zum ersten Mal klettern. Ich ging schnell frühstücken und dann fuhren wir los. Wir holten noch meine Freundin ab und dann an eine Tankstelle, wo wir noch viele andere aus dem Verein Freie Kletterer Radeberg e.V. trafen. Die meisten von ihnen kannte ich schon und die, die ich nicht kannte, waren auch alle sehr nett. Jetzt konnte es endlich losgehen.

Auf dem Parkplatz zur Ottomühle in Rosenthal-Bielatal (Sächsische Schweiz) angekommen, streckten wir uns erst einmal nach der Fahrt. Es kamen noch weitere dazu und dann konnte es endlich losgehen. Wir gingen am Anfang einen Weg entlang. Doch dann wussten wir nicht mehr genau, wo es lang ging und liefen einfach querfeldein.

Als wir den Felsen gefunden hatten, an dem wir klettern wollten, war ich zunächst sogar ein bisschen enttäuscht. Ich hatte mir den Felsen noch viel größer vorgestellt. Dann war mir doch plötzlich ein bisschen mulmig zumute und ich traute mir erst gar nicht. Ein wenig weiter entfernt hatten die erfahrenen Kletterer ein Seil befestigt zum Üben und sie halfen uns Kindern dabei. Als ich übte wurde ich immer sicherer und schließlich wollte ich es auch einmal probieren, den richtigen Felsen hochzuklettern. Ich dachte, wenn ich mir die anderen Kinder ansah, so schwer kann das doch gar nicht sein und traute mich schließlich. Als ich dann aber den ersten Schritt an der Felswand machte, wurde ich ziemlich aufgeregt. Ab und zu fand ich keinen Halt, kam aber am Ende trotzdem gut oben an. Als ich oben war, dachte ich, jetzt hab ich’s geschafft. An diesem Tag kletterte ich drei mal hoch und wieder runter. Ein wenig beneidet habe ich einige von den anderen, die sogar mehr als fünf mal oben waren.

Als wir dann zu den Autos zurückgingen, hielten wir auf dem Weg noch an einem kleinen Kiosk, wo wir noch ein Eis aßen. Auf dem Parkplatz angekommen, verabschiedeten wir uns alle voneinander und fuhren los.

Zu Hause dachte ich mir: Was für ein schöner Tag! Das können wir auch gerne wieder einmal machen. Denn ich hatte sehr viel Spaß.